Aktuelle Nachrichten und Informationen aus Baumschulenweg und
Späthsfelde. Die Köpenicker Zeitung berichtet über Verkehr,
Wohnen, Stadtentwicklung, Veranstaltungen, Natur und wichtige
Entwicklungen zwischen Spree, Teltowkanal und Königsheide.
Heute20. August 2026
Ortsteilporträt
Baumschulenweg: Zwischen Späth-Tradition und neuem Stadtquartier
Baumschulenweg verdankt nicht nur seinen Namen dem Gartenbau.
Die Geschichte des Ortsteils ist eng mit der Familie Späth
verbunden. Ihr Gartenbaubetrieb reicht bis ins Jahr 1720
zurück. Franz Späth baute das Unternehmen im 19. Jahrhundert
zu einer Baumschule von internationaler Bedeutung aus.
Ende des 19. Jahrhunderts galt die Späth'sche Baumschule
mit rund 120 Hektar zusammenhängender Fläche als größte
Baumschule der Welt. Die Entwicklung des Unternehmens
beeinflusste den gesamten Ort. Straßen wurden ausgebaut
und an der Görlitzer Bahn entstand der Bahnhof
Baumschulenweg.
Heute leben 19.404 Menschen in der Bezirksregion
Baumschulenweg. Sie umfasst die Planungsräume
Baumschulenweg West, Baumschulenweg Ost und Späthsfelde.
Mehrgeschossige Wohnhäuser, Einfamilienhäuser, Kleingärten,
Gewerbe sowie weitläufige Grünbereiche sorgen für ein
sehr unterschiedliches Stadtbild.
Besonders Späthsfelde steht vor großen Veränderungen.
Berlin entwickelt derzeit den Rahmenplan für ein neues
Stadtquartier. Nach den bisherigen Planungen sollen dort
mindestens 2.000 Wohnungen sowie Gewerbe, soziale
Infrastruktur und neue Grün- und Freiräume entstehen.
Die historischen Späth'schen Baumschulen und die
bestehenden Kleingärten sollen in die Entwicklung
einbezogen werden.
20. August 2026 · Redaktion Köpenicker Zeitung
Quellen: Bezirksamt Treptow-Köpenick,
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Gestern19. August 2026
Archiv
Noch keine Meldungen
Für diesen Tag liegen auf der neuen Baumschulenweg-Seite
noch keine veröffentlichten Beiträge vor.
Vorgestern18. August 2026
Archiv
Noch keine Meldungen
Das Nachrichtenarchiv für Baumschulenweg wird ab dem
Start dieser Seite fortlaufend aufgebaut.
Ortsteil im Blick
Späth'sche Baumschulen
Mehr als 300 Jahre Gartenbautradition
Die Geschichte des Familienbetriebes reicht bis 1720
zurück. Franz Späth machte die Baumschule im
19. Jahrhundert zu einem international bekannten
Zentrum des Gartenbaus.
Späthsfelde
Neues Quartier mit mindestens 2.000 Wohnungen
Für das Dreieck Späthsfelde wird 2026 ein Rahmenplan
vertieft. Wohnen, Gewerbe, Verkehr, soziale Infrastruktur,
Kleingärten und die historische Baumschule müssen dabei
miteinander verbunden werden.
Baumschulenstraße
Lebendige Achse des Ortsteils
Die Baumschulenstraße verbindet den Bahnhof mit dem
nördlichen Teil des Ortsteils. Handel, Wohnen,
öffentlicher Nahverkehr und Veränderungen im Straßenraum
gehören hier zu den wichtigsten lokalen Themen.
Arboretum
Historische Gehölzsammlung
Das Arboretum entstand auf dem Gelände der Späth'schen
Baumschulen. Seit 1961 gehört es zur Humboldt-Universität
und bewahrt eine bedeutende Sammlung von Gehölzen.
Aktuelle Nachrichten aus Baumschulenweg
Die Köpenicker Zeitung bündelt auf dieser Seite aktuelle
Nachrichten aus Baumschulenweg und Späthsfelde. Leser finden
hier Meldungen zu Verkehr, Baustellen, Wohnen,
Stadtentwicklung, Schulen, Veranstaltungen, Vereinen,
Wirtschaft, Blaulicht und wichtigen Entwicklungen im Ortsteil.
Baumschulenweg gehört zum Berliner Bezirk Treptow-Köpenick.
Die Bezirksregion ist 4,8 Quadratkilometer groß und gliedert
sich in Baumschulenweg West, Baumschulenweg Ost und
Späthsfelde. Zum 31. Dezember 2024 lebten dort
19.404 Menschen.
Der Name Baumschulenweg ist unmittelbar mit den
Späth'schen Baumschulen verbunden. Die Wurzeln des
Familienbetriebes reichen bis 1720 zurück. Franz Späth
entwickelte den Betrieb im 19. Jahrhundert weiter und
schuf auf den Rudower Wiesen eine Baumschule, die bis
Ende des Jahrhunderts eine Fläche von rund 120 Hektar
erreichte.
Auf dem Gelände ließ Franz Späth 1874 ein repräsentatives
Herrenhaus errichten. Wenige Jahre später wurde die
Gartenanlage zu einem Arboretum erweitert. Seit 1961
gehört die Gehölzsammlung zur Humboldt-Universität zu Berlin.
Rund 1.200 Gehölzsippen machen sie bis heute botanisch
bedeutsam.
Zu den markanten Orten gehört außerdem der Friedhof
Baumschulenweg an der Kiefholzstraße. Das heutige
Krematorium wurde nach einem Neubau im Juni 1999 eröffnet
und zählt zu den auffälligen Beispielen moderner Architektur
im Ortsteil.
Große Aufmerksamkeit richtet sich künftig auf Späthsfelde.
Für das Gebiet wird ein neues Stadtquartier mit mindestens
2.000 Wohnungen vorbereitet. 2026 wird das ausgewählte
städtebauliche Konzept zu einem Rahmenplan weiterentwickelt.
Neben Wohnraum sollen Gewerbe, soziale Infrastruktur,
nachhaltige Mobilität sowie Grün- und Freiräume berücksichtigt
werden.
Die Köpenicker Zeitung begleitet diese Veränderungen und
berichtet fortlaufend über Verkehr, Wohnungsbau,
Stadtentwicklung, Natur, Nachbarschaft und das gesellschaftliche
Leben in Baumschulenweg.