Köpenicker Zeitung · Treptow-Köpenick

Nachrichten aus Oberschöneweide

Aktuelle Nachrichten und Informationen aus Oberschöneweide. Die Köpenicker Zeitung berichtet über Wirtschaft, Wohnen, Verkehr, Kultur, Hochschule, Veranstaltungen und wichtige Entwicklungen im traditionsreichen Berliner Industrieort an der Spree.

Heute 20. August 2026
Ortsteilporträt

Oberschöneweide: Berlins alte Elektropolis erfindet sich neu

Kaum ein Ortsteil in Treptow-Köpenick erzählt die Berliner Industriegeschichte so sichtbar wie Oberschöneweide. Entlang der Spree und der Wilhelminenhofstraße stehen noch heute monumentale Fabrikhallen aus gelbem Klinker. Sie erinnern an eine Zeit, in der hier Kraftwerke, Kabelwerke und Maschinenfabriken entstanden.

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte die AEG Oberschöneweide zu einem der wichtigsten Zentren der deutschen Elektroindustrie. Ab 1895 entstand an der Spree das erste Drehstromkraftwerk Deutschlands. 1897 nahm daneben das Kabelwerk Oberspree seinen Betrieb auf.

Heute steht das Quartier für einen bemerkenswerten Wandel. Auf dem früheren Gelände des Kabelwerks befindet sich seit 2009 der Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Wo einst Kabel und Industrieanlagen produziert wurden, wird heute studiert, geforscht und entwickelt.

Oberschöneweide bleibt zugleich ein wachsender Wohn- und Arbeitsort. Ende 2024 lebten in der Bezirksregion 25.664 Menschen. Neue Quartiere, Gewerbeflächen, Kulturangebote, Verkehrsprojekte und die Entwicklung der historischen Industrieareale werden den Ortsteil auch in den kommenden Jahren weiter verändern.

20. August 2026 · Redaktion Köpenicker Zeitung
Quellen: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Landesdenkmalamt Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Gestern 19. August 2026
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Vorgestern 18. August 2026
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Das Nachrichtenarchiv für Oberschöneweide wird ab dem Start dieser Seite fortlaufend aufgebaut.

Ortsteil im Blick

Industriekultur

AEG und Kabelwerk Oberspree

Kraftwerk, Kabelwerk und weitere Fabrikanlagen machten Oberschöneweide zu einem Zentrum der Berliner Elektroindustrie. Viele historische Industriebauten prägen den Ortsteil bis heute.

Hochschule

HTW am Wilhelminenhof

Seit 2009 nutzt die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Teile des ehemaligen Kabelwerks. Der Campus Wilhelminenhof verbindet historische Industriearchitektur mit Studium, Forschung und moderner Technologie.

Wuhlheide

Grüne Seite von Oberschöneweide

Die Wuhlheide bildet einen starken Kontrast zu den Industriearealen an der Spree. Natur, Freizeit, Veranstaltungen und die Entwicklung der Grünflächen gehören deshalb ebenfalls zu den lokalen Themen.

Spree & Stadtentwicklung

Neue Quartiere am Wasser

Alte Gewerbeflächen und Grundstücke entlang der Spree verändern sich. Wohnen, Gewerbe, öffentliche Räume, Verkehr und der Zugang zum Wasser werden für die weitere Entwicklung Oberschöneweides entscheidend sein.

Aktuelle Nachrichten aus Oberschöneweide

Die Köpenicker Zeitung bündelt auf dieser Seite aktuelle Nachrichten aus Oberschöneweide. Leser finden hier Meldungen zu Wirtschaft, Verkehr, Baustellen, Wohnen, Stadtentwicklung, Kultur, Hochschule, Veranstaltungen, Vereinen, Blaulicht und wichtigen Entwicklungen im Ortsteil.

Oberschöneweide liegt im nördlichen Teil des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick. Die Bezirksregion umfasst 7,9 Quadratkilometer. Zum 31. Dezember 2024 lebten dort 25.664 Menschen.

Die Geschichte des Gebietes ist eng mit der Spree und der Industrialisierung Berlins verbunden. Der Name Schöneweide verweist auf die früheren Wiesen am Fluss. Im 19. Jahrhundert wandelte sich das Gebiet grundlegend. Die AEG begann ab 1895, zwischen Spree und heutiger Wilhelminenhofstraße große Industrieanlagen zu errichten.

Zu den bedeutendsten Anlagen gehörten das erste Drehstromkraftwerk Deutschlands und das 1897 in Betrieb genommene Kabelwerk Oberspree. Zahlreiche Bauten aus dieser Epoche stehen heute unter Denkmalschutz und machen Oberschöneweide zu einem wichtigen Ort der Berliner Industriegeschichte.

Nach dem Ende der großen Industrieproduktion begann ein tiefgreifender Strukturwandel. Ein besonders sichtbares Zeichen dafür ist der Campus Wilhelminenhof der HTW Berlin, der 2009 auf Teilen des ehemaligen Kabelwerkgeländes eröffnet wurde. Industrie, Wissenschaft, Kultur und neue Wohnquartiere treffen heute unmittelbar aufeinander.

Die Köpenicker Zeitung begleitet diese Entwicklung und berichtet fortlaufend über neue Bauprojekte, Unternehmen, Verkehr, Kulturangebote, Hochschule, Vereine und das gesellschaftliche Leben in Oberschöneweide.

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